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Disziplinierter Rahmen zur Erzielung von Erträgen bei gleichzeitiger Vorbereitung auf eine Änderung des Marktregimes
Spätzyklische Kreditmärkte geben sich selten deutlich bekannt. Die Spreads sind nach wie vor eng, die Erträge sind immer noch verfügbar und risikoreiche Anlagen könnten sich weiter entwickeln. Doch unter dieser scheinbaren Stabilität verlagert sich das Gleichgewicht: Der Ausgleich ist dünner, die Risiken sind idiosynkratischer und die Fehlermarge schrumpft.
Für die Anleger besteht die Herausforderung nicht mehr darin, ob sie investiert bleiben sollen, sondern wie.
Worum es in diesem Artikel geht
Dieser dritte Artikel in unserer Kreditserie konzentriert sich auf die Portfoliopositionierung in einem spätzyklischen Umfeld. Aufbauend auf unserer bisherigen Analyse der Risiko- und Zyklusdynamik bietet er einen praktischen Rahmen für die Bewältigung der aktuellen Phase.
Entdecken Sie:
- Warum der späte Zyklus nicht das Ende der Gelegenheit ist – sondern eine Veränderung seiner Natur
- Wie sich Erträge (Carry) verhalten, wenn die Spreads eng sind
- Warum Qualität wertvoller wird, wenn Asymmetrien entstehen
- Wie Flexibilität und aktives Management Ungewissheit in Chancen verwandeln können
- Was normalerweise spätzyklisch folgt – und warum das Timing so schwierig ist
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”„Im Spätzyklus braucht sollte man nicht aussteigen; man sollte lediglich wissen, wo die Ausgänge sind.“
Positionierung im Spätzyklus: Unternehmensanleihen gezielt steuern
Unsere vorherige Analyse kam zu dem Schluss, dass die Kreditmärkte aktuell die Kennzeichen eines spätzyklischen Umfelds aufweisen. Die natürliche Anschlussfrage ist daher praktischer Art: Wie sollten Anleger investiert bleiben, wenn Ertragschancen weiter bestehen, sich aber kaum mehr Spielraum für Fehler vorhanden ist?
Entdecken Sie in diesem kurzen Video die wichtigsten Schlussfolgerungen des Berichts
Tame Risk.
Don't run from it.
Unternehmensanleihen wirken vielleicht entspannt, weil ihre Renditen meistens stabil sind. Aber Unternehmensanleihen sind asymmetrisch: Das Ertragspotenzial beschränkt sich auf die Zinsen, während das Verlustrisiko von Dauer sein kann, wenn sich die Fundamentaldaten abschwächen oder die Liquidität verschwindet.